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Ich will die Geschichte eines stattlichen Angroschim wiedergeben…
…zu der Zeit, als er mir von seinen Abenteuern erzählte, hatte er bereits einige Veränderungen seines Seins durchgemacht…er war einfach nicht mehr, derjenige den SIE alle kannten…
Bevor ich nun mit der Geschichte fortfahre, möchte ich noch hinzufügen, dass das Gedächtnis eines Mannes des kleinen Volkes zu vergleichen wäre mit Runen, die ein kostbares und seltenes Gestein verzieren…
…auszuschließen wären dabei natürlich winzigen Flunkereien oder gar Verzerrungen der Realität zugunsten des Zwerges…
Auf einem alten Pergamentblatt mit Kusliker Zeichen beschmückt, bekam ich die ersten Informationen des Angroschim (dies habe er selbst verfasst…):
Mein ehrenwürdiges Väterchen Grulosch, Sohn des Gelarbosch erzählte meinem Brüderchen Gandresch, Sohn des Grulosch und mir immer wieder von seiner Schlacht zusammen mit seinem Väterchen Gelarbosch, Sohn des Golax, wie sie Seite an Seite mit 77 anderen Angroschim des Amboß gegen die Lindwürmer, Drachen und das andere Gewürm kämpften. Dies war zu der Zeit nach den großen Drachenkriegen, denn genau diese konnten einfach nicht aufgeben. Damals haben unsere Vorfahren dem Gewürm schon die Front geboten und wir haben es wieder getan…und jetzt sind mein Brüderchen und ich an der Reihe. Die lange Tradition der Angroschim fortzusetzen. Angrosch schmiedete unser Volk einst, aus hartem Gestein, um all das Gold und die anderen funkelnden Steine in unsere Obhut zu geben…
…das Echsengewürm hat damals schon unter der Führung Pyrdacors versucht es uns zu stehlen! …
Dies waren die Worte unseres Väterchens bevor das Weite nach mir fragte…Albenhus sollte es sein: mein erstes Ziel…ein alter Turm soll dort erneuert werden.
Interessant, habe ich gedacht. Ein Zwerg braucht keinen triftigen Grund, um von zu Hause abzuhauen…da reicht es schon aus, wenn er davon hört, dass es Arbeit gibt.
Und das auch noch in Albenhus, wobei er doch aus Elenvina stammt!
Ach ja, hätte ich fast vergessen…
…Gróin, Sohn des Grulosch ist sein Name…
…sein Äußeres ist nicht schwer zu beschreiben…
…er ist klein, dick (kräftig gebaut, würde er natürlich sagen) und trägt einen langen schneeweißen Bart, den er in seinem Gürtel festgeschnallt hat...
…sein Kettenhemd zieht er fast nie aus…
…eine stattliche Axt trägt er stets bei sich!
In Albenhus angekommen war sein erstes Ziel jedoch nicht der neue Arbeitsplatz, sondern eines „Gläubigen“ würdigend, der Ingerimmtempel! Ihr müsst dazu wissen, dass er bis zu diesem Zeitpunkt engen Kontakt mit seinem, für ihn einzigen Gott, jeden Tag zu pflegen hegte…sein Vater besitzt eine Schmiede…
Nach einem ausgiebigen Gespräch mit Angrosch, hat er dann gegen die Abendstunde die Stadtmauern angestrebt, um gewisse Informationen des Turmbaus zu erlangen. Schnell hat er die Frage der Entlohnung festgelegt und dabei nicht mit dem feilschen gespart…4 Dukaten!
Der alte Turm der Stadtmauer musste instand gesetzt werden…er war nicht der einzige Zwerg, der von dem Ereignis gehört hatte. Zusammen schafften sie es in kürzester Zeit und haben somit zugleich ein persönliches Lob des Stadthalters bekommen.
Nach der getanen Arbeit ist er täglich in die gleiche Taverne gegangen. Dort hatte er sich für die ganze Zeit einquartiert. Doch eines Tages, als die Arbeit getan war und er eigentlich schon wieder in Richtung Elenvina abreisene wollte, traf er seine Mitstreiter, die ihn die nächsten Götterläufe begleiten sollten:
Der Abend verlief wie jeder andere auch.
Ich kam durch die Holztüre des „Zum torkelnden Einhorn“ hinein, ging zur Theke und bestellte mein erstes Ferdoker.
Selbstverständlich in 1-Liter-Krügen aus bester Eiche!
Nach ungefähr acht Krügen machte ich Bekanntschaft mit dem Elfen Alarion und dem Zauberer Kothanaf, sowie dem Thorwaler Seebär…ein Zechgelage, sage ich euch!!!
Ho, ho, ho…der Thorwaler war nicht schlecht!!! Magier und Elf haben sich jedoch früh dabei verabschiedet…doch ein erneutes Widertreffen sollte schon morgen sein.
Wie es das Schicksal so wollte, wurden wir am nächsten Tag in eine Angelegenheit verwickelt, der wir wahrscheinlich alle nicht widerstehen konnten! Mit wir, meine ich den spitzohrigen Elfen und den Zauberstabbesitzer, denn Seebär war nicht mehr da.
So hat er seine Gefährten kennen gelernt…
…Alarion Wald, einen Waldelfen aus den Salamandersteinen…
…und…
…Kothanaf zu Sieben Weiden, einen Kampfmagier aus Beilunk…
…oder wie er selber am liebsten sagt:
…das Spitzohr, dem er sein Leben zu verdanken hat…
…und der verstümmelte Magier…
hohohohohohoho…warum diese eigenartigen SPITZnamen?…hohohohohoho…
…wollte er mir noch nicht sagen…bis dahin ist noch viel anderes zu berichten!
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